Leistungen
PEG-Sonden-Anlage (endoskopische Einbringung einer Magensonde zur Ernährung)
Bei Patienten mit u.g. Erkrankungen kann unter Kurznarkose und lokaler Betäubung durch Magenspiegelung eine Ernährungssonde in den Magen, und diese anschließend durch Stichinzision durch die Bauchdecke nach außen geführt werden. Hierdurch kann eine langfristige Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr unabhängig von der oralen Zufuhr sichergestellt werden.
Indikationen:
• Schluckstörungen
(z.B. nach Schlaganfall, bei Erkrankungen von Rachen oder Speiseröhre)
• mangelnde Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme
(z.B. im Rahmen einer Demenz, z.B. Alzheimer-Krankheit)
Vorbereitung:
• mindestens 6-stündige Nüchternphase vor dem Eingriff
• schriftliche Einwilligungserklärung vom Patienten bzw. dem gesetzlichen Betreuer
• aktuellen Blutgerinnungsstatus (BB, Quick, PTT) vor dem Eingriff
Ausschlusskriterien:
• Übergewicht
• höhergradige Engstellung der Speiseröhre bzw. des Mageneingangs
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